Young Leaders

Fit für die erste Führungsaufgabe

Die erste Führungsaufgabe stellt eine besondere Herausforderung dar. Ganz neue Aufgaben und Verantwortungen warten auf den "Frischling“. Und es warten auch die Mitarbeiter.
Professionelle Expertise ist auf dieser ersten Ebene noch gefragt und oft ein Grund für die Beförderung. Aber sie ist mit dem Eintritt in die neue Ebene nicht mehr das Wichtigste. Andere Maßstäbe werden jetzt von Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeitern an ein erfolgreiches Verhalten gelegt. Zum „was kann er“ kommt: „wie führt er“ und „was erreicht er“ mit seinem Team.

Vom "managing self to managing others"

Vom Kollegen zum Vorgesetzten - vom Mitarbeiter zur Führungskraft - vom Fachexpertentum zum Leadership - auf einmal steht man auf der „anderen“ Seite. Die junge Führungskraft muss in eine ganz neue Rolle hineinwachsen und ein grundsätzlich neues Verständnis entwickeln. Der Einstieg in die Führungsebene verlangt eine Umorientierung in der eigenen Identifikation.
Nicht selbst „der Beste und Tüchtigste“ zu sein, sondern sich dafür einzusetzen, dass Andere in der Lage sind, die Aufgaben gut zu erfüllen, ist eine große Herausforderung. Eine von vielen, mit denen die junge Führungskraft konfrontiert ist.

Ein Seitenwechsel, der es in sich hat

Es gibt nicht mehr „die da oben“, sondern nun „wir hier oben“. Schwierige Entscheidungen überzeugend zu vertreten, statt sich mit dem eigenen Team zu verbünden oder sich hinter Anderen zu verstecken, verlangt Klarheit über die eigene Rolle und viel Selbstvertrauen. Die Ansprüche des Teams nach aussen, zu Kollegen und Vorgesetzten, überzeugend zu vertreten, verlangt Mut, Durchsetzungsbereitschaft und ein Gespür auch für die politische Situation im Unternehmen. Führung hört nicht an den eigenen Abteilungsgrenzen auf.

Rollensicherheit und Selbstvertrauen stärken

Die erste diffizile Aufgabe, die sich nicht nur auf die Fachlichkeit bezieht, ist oft, sich Autorität im Team zu erwerben. Vertrauen in sich selbst als Führungskraft zu entwickeln, ist unabdingbar, wenn der Schritt vom "besten Mitarbeiter" zur Führungskraft gelingen soll. context Führungskräfte-Entwicklungsprogramme stärken die Rollensicherheit, Souveränität und das Selbstvertrauen der jungen Führungskräfte. Sie lernen praxisnah schwierige Führungssituationen zu identifizieren, zu analysieren und dafür erfolgreiche Handlungsstrategien einzusetzen.